Dies ist keine systematische PUA-Karriere, jedoch die Beschreibung meines täglichen Lebens unter dem Einfluss des Pick Up-Lifestyles. Den Titel kann man ironisch auslegen oder als Motivation für mich selbst - die Beschreibungen und Resultate (oder auch Nicht-Resultate) sind so authentisch wie das Leben selbst. Ob ich mit dem umgesetzten Wissen und Training ein großer Verführer werde oder nicht, ist offen ... spannend ...

Freitag, 13. Juni 2008

Becoming tough?

1. Woche (von 4) in Lille:

- 3 verschiedene Hotels in 4 Tagen, alle etwas außerhalb der Stadt, teilweise war 19 Uhr noch nicht bekannt wer wo schläft, Leute wurden doppelt gebucht und andere vergessen
- Arbeitszeiten 10-13 Stunden/Tag
- Organisation: chaotisch (vorsichtig ausgedrückt), ein Projektmanagement ist praktisch nicht vorhanden
- Die 3 Tage vorher angekündigte zusätzliche Samstagsarbeit habe ich abgelehnt

Positive Seiten:

- Ich habe meine Inlineskates auf diese Dienstreise mitgenommen, 2 Abende insgesamt 4h Training
- Ich war 2x in der Stadt zum Sargen

Sargen:

1. Dienstag allein

Das ist nicht unbedingt der favorisierte Tag. Ab Mittwoch ist es nach Aussage der Einheimischen besser. Ich war 1h sargen und habe geöffnet, was da war - Sets von 2-8 Personen mit HBs drin.

2. Donnerstag

a) mit 2 Leuten aus dem "Lair on Lille"

Als ich den einen traf, machte ich gleich einen Approach nach der 1-sec-Regel ;)
Vielleicht Geltungsbedürfnis meinerseits, aber das Mädel gefiel mir wirklich und soviele gab es gerade nicht.

HB: Du hast mich zum Lachen gebracht.
Sie meinte, sie hat einen Freund und hat mir dann ihre Nr. gegeben.
HB: Ich habe mein Handy nicht dabei.
T: Dann lösche ich deine Nr. jetzt, sie ist bestimmt falsch.
HB: Nein, nein. Mein Telefon liegt nur zu Hause.
Ich habe angerufen und ein Typ ging ran. Habe irgendwas improvisiert. Sie meinte dann, das wäre ihr Freund.

Der PUler wirkte die ganze Zeit als würde er sich nicht wohl fühlen (da spricht ja einer wirklich Frauen an), aber das ist nur mein persönlicher Eindruck.
Wir trafen dann noch einen und sie gingen Bier trinken, Unterhaltung über das PU und das Leben. Ich habe in der Bar als einziger etwas gesargt und mich nach einer halben Stunde verabschiedet da ich draußen sargen wollte.
Bemerkung: Das Treffen war als "Bar-Sarging" angekündigt.

Approach 6er Set 5w + 1m.
Ich habe den Mann approacht (Standardopener: wie machst du das, mit 5 Frauen, ich bin seit einer Viertelstunde unterwegs und immer noch allein) und die Frauen haben mir geantwortet.
Ich wurde dann von der ganzen Gruppe (ca. 5m + 7w) eingeladen mit ihnen zu trinken und noch in eine andere Bar zu gehen.
Habe meinen Kollegen angerufen der noch in der Stadt war da ich festgestellt habe dass er eine Art Natural ist. (er ist groß und gutaussehend und cool).
Wir haben noch 2h mit der Gruppe verbracht und mussten dann zurück.

Fazit:

  • Es war besser mit meinem Kollegen, der nichts von PU weiß, zu "sargen" als mit den Leuten vom Lair.
  • Weniger Targets - Aber: Die Leute sind hier viel offener und lockerer als in Paris.

Montag, 9. Juni 2008

Premiere KC in Frankreich

Mit ist KC ist natürlich ein richtiger gemeint.

Mittags war mein Inlineskating-Kurs, der Instrukteur war ein cooler Typ, ich könnte theoretisch jetzt Treppen hinunterfahren.

Allein sargen ab 17:30
Einige gute Gespräche im Park mit 2er-Sets, dann eine HB7,5 auf einem Freisitz approacht und Intstant Date. Sie war Amerikanerin und besuchte Freunde hier.
Sie war vom Typ her dominant (Es war sie, die mich ge-KC-t hat) und hat mich vor und vor allem nach dem KC mit Shit-Tests bombardiert, mich versucht herumzukommandieren usw.
Ich habe IMO alle Shit-Tests bestanden.
In Location 3 (nach KC) hat sie allerdings ihre Handtasche zwischen uns gelegt. ??
Trotzdem weiterhin Attraction.
Jedoch Comfort war schwieriger, da sie nicht der romantische Typ war. Hier hätte ich entweder:
- wie ein Jerk eskalieren oder
- meinen romantischen Frame einfach beibehalten solllen (ich habe etwas Ross Jeffries probiert - da trifft man jemanden Unbekanntes einfach so und versteht sich, diese Art von Verbindung .... worauf sie mich fragte ob ich romantisch bin und ich etwas herumgeeiert habe und meinen Stil halbherzig geändert habe)
Ihr Hotelzimmer war nicht drin.

Fazit: Sie suchte einen Mann er stärker ist als sie, was nach ihrer eigenen Aussage die meisten Männer nicht sind.
Was hätte ich allgemein noch besser machen können:
- Meinen Frame durchhalten, egal wie ich ihn angefangen habe.
- Mehr attackieren. Ich war etwas "weich", weil sie fast alles für mich bezahlt hat.

Sonntag, 8. Juni 2008

Samstag nacht

Wie ich mir gewünscht habe, habe ich diese Nacht mindestens 10 PU-Leute getroffen.
Im Gebiet St.Michel / St.Germain des Près sind Samstags (Nachmittag, Abend, Nacht) viele "Player", wie sie hier genannt werden, unterwegs. Die Mehrheit ist aus dem PPC, der wirklich das führende Lair in Bezug auf Qualität der Leute ist. Wenn man die Leute kennt, trifft man sie dort automatisch.

Ich war also mit Pete und anderen sargen, von 17 bis 2 Uhr.

Ich verstehe die Leute noch nicht unbedingt, sie reden super-schnell und halten sich nicht immer an mein Wörterbuch ;) . Aber:
Der größte Vorteil ist, dass es einen unheimlichen Inner Game - Boost gibt!
Das sind wirklich zu 90% Leute die approachen, die mit aller Welt reden und Spaß haben.
So muss es sein.

Close-mäßig habe ich 3 Nummern, davon habe ich von zweien den Namen vergessen (nicht rechtzeitig notiert) und von einer auch das Gesicht.
Waren auch zu viele Männergesichter, Nicknamen und richtige Namen ;)

Ich werde auch die ohne Namen anrufen.

Sonstiges:

Ich gehe jetzt gegen meine Blockade (wenn ich eskalieren kann, verliere ich die Lust auf Sex) angehen.

Mein Wing hatte auch so ein Problem: Er hat eine unheilbare Hautkrankheit, durch die er die Pigmente verliert. Er hat alle erreichbaren Mittel probiert und es am Ende geschafft eine Scheißegal-Einstellung dazu einzunehmen. Daraufhin (und nur damit) sind dann die weißen Flecken im Gesicht fast verschwunden.

Samstag, 7. Juni 2008

Lille

Ab Montag bin ich in der Nähe von Lille, für voraussichtlich 4 Wochen.
Das Hotel wird allerdings außerhalb der Stadt sein und meine Arbeitsstelle auch.
Die Arbeitszeit ist vermutlich lang und das Projektteam ist zusammen in Hotels untergebracht.

Da alles auch positive Seiten hat:

- Ich kann mich persönlich weiterentwickeln - eine Software in einem Unternehmen eingeführt, so etwas habe ich noch nie gemacht. Es wird aufregend und interessant. Es ist neu für mich. Ich freue mich auf diese Erfahrung, die mir noch viel nützen kann in der Zukunft.

- Ich versuche, ein Hotel irgendwie in der Nähe der Stadt zu bekommen und setze mir das Ziel, in der nächsten Woche 2x abends nach Lille zu fahren und ein wenig zu sargen.

- Es gibt in Lille ein wahrscheinlich sehr gutes Lair, ich habe viele Antworten auf meine Präsentation dort bekommen. Ich möchte Player von dort kennenlernen. Einen für nächste Woche als Ziel. Wenn ich am Wochenende dort bin, kann ich mit denen sargen.

- Da ich die nächsten beiden Wochenenden noch nach Paris zurückkomme, mache ich ein Extremsarging. Das heißt, die WE sind für PU da, einschließlich dieses. Außerdem habe ich mit Pete gerade den idealen Wing in Paris für die Wochenenden.

- Gerade durch diese neue Erfahrung in Lille komme ich vielleicht auf neue, andere Ideen, habe mehr Zeit zum Nachdenken und komme schneller aus meiner (relativen) Blockade bezüglich Fortschritt heraus.

Mal sehen, was mir noch dazu einfällt.

Jetzt gehe ich schlafen nach 5h Nacht-Straßen-Sarging mit Pete (und teilweise habe ich andere Player getroffen).

Freitag, 6. Juni 2008

Inner Game

Ich bin im Moment zwar äußerlich cool und positiv, aber innerlich nervös und voller Verspannungen. Kaue wieder auf meinen Zähnen herum, was ich eigentlich komplett sein lassen sollte.

Dabei gibt es nirgendwo ein Problem:

- Ich habe eine sinnvolle Arbeit, die auch zu schaffen ist (klar arbeite ich lange, aber das betrifft viele Millionen von Menschen genauso ...)
- Selbst wenn ich die Arbeit nicht mehr hätte, würde ich nicht verhungern oder erfrieren, da es das soziale Netz gibt und ich mit meinen Fähigkeiten schnell wieder eine gutbezahlte Tätigkeit finden würde. Das gilt sogar noch im Falle, die A. zahlt ihre Schulden nicht zurück.
- Ich habe fantastische Möglichkeiten mich weiterzuentwickeln - in Paris gibt es genug HBs und genug Möglichkeiten zum sargen, während der Arbeitszeit kann ich soziale Fähigkeiten ebenso entwickeln (mit Männern) wie Alpha-Verhalten üben, es bleibt auch noch Zeit für ein "normales" Hobby
- Ich kann genug Leute kennenlernen wenn ich will (nicht immer sofort gute PUler, aber auch das geht wenn ich will)
- Ich kann mit der entsprechenden Einstellung genug Spaß haben, Party, Witze auf Arbeit, sargen, Sport. Sex? Kein Problem, ich kann es mir notfalls selbst besorgen. ;O)

Es gibt also kein wirkliches Problem.

Sargen:
3h heute, bis 0:30.
Ich approache fast ohne AA, benutze P'&P-Elemente ... aber ich bin oft lustlos und unmotiviert.
Etwas Social Robot feeling ...

Daher die Aufgabe:
Mich wirklich für die HBs als Menschen interessieren.
--> Wieder Dates, Rapport, KCs ...

Dienstag, 3. Juni 2008

Heute abend

Üblicher Ablauf: 20 Uhr zurück, Essen, 10-30 min schlafen, Duschen, Kaffee, raus.
Das Wetter ist wie im März, 12 Grad und dunkle Wolken.
HBs zwischen 22 und 23 Uhr: fast keine für Paris.
Ich habe eine HB8 gesehen und approacht: "Du hast mich schon vor ein paar Tagen mit dem gleichen Spruch angesprochen. Der ist nicht schlecht, wirkt aber bei mir nicht."
Die hat so schnell geredet, dass mir passende Antworten hinterher eingefallen sind - zB laut und wiedererkennend: "Ahhh ... Brunhilde!" rufen.

Gestern abend

Ablauf wie heute, aber dann Bar-sarging, ein kräftiger älterer Typ hat mir 2 Bier ausgegeben und mich dabei schwul angefasst und wollte dass ich ihm einen blase. Er war nicht schwul wie er meinte, aber er fand mich wohl cool - die meisten wären bei seinen groben Scherzen wahrscheinlich weggelaufen, er hat auch seinem Kumpel an den Schwanz gefasst.
Social proof für mich ;-)

Wenig HBs.

Morgen?

Vielleicht mal direkt nach der Arbeit was machen oder auch mit dem Rad anhalten und in meiner gelben Warnweste approachen.

Habe auf Arbeit jetzt eine Aufgabe, das ist immerhin befriedigender als mir jeden Tag selbst mehr oder weniger Arbeit zu suchen und meine Zeit abzusitzen.

Sonntag, 1. Juni 2008

Zurück in Paris

Sport

Ich habe am Nachmittag 1,5h Training für mich gemacht. Zum ersten Mal sowas wie Sicherheit gefühlt - Kurven (Slalom um Straßenbäume) und Bremsen sind (bei moderater Geschwindigkeit) OK. Das motiviert.

Sargen ab 19:30 mit Pete:

Während ich einen NC gemacht habe (nr. vermutlich falsch), hat er mixed Sets geöffnet und gemeint:
Der da hat gerade die Frau angesprochen, toll, und ich traue mich sowas nicht, was meint ihr was er gerade sagt, ob er Erfolg hat, könnt ihr mir Tipps geben was ich in so einer Situation sagen kann ... Die Antworten waren allerdings nichtssagend und "weiß nicht".

Ich habe öfter zu Spaß-Sets gesagt: "Ich will Euch nicht anbaggern." Einer, die gerade ihr Handy rausholte um jemanden anzurufen: "Du denkst doch nicht, dass du meine Nr. bekommst!" Oder ich sage im Set "ich muss weiter" und gehe dann. (nicht bei guten Sets)

Das macht Spaß, ich werde diese Art zu gamen ausbauen. Man fühlt sich cooler, mehr als Preis, als jemand mit Ansprüchen.

Die eine, der ich meine E-Mail gegeben hatte mit der Aufforderung eine Bewerbung für das Date hinzuschicken, hat doch tatsächlich eine spaßige Bewerbung geschrieben.